Wer nur Gizeh kennt, sieht das Ende einer Entwicklung. Wie sie begann, zeigt die Landschaft südlich davon: In Saqqara (auch Sakkara geschrieben) steht die älteste Pyramide, in Dahschur zeigen zwei Pyramiden des Snofru, wie die Baumeister um die glatte Form gerungen haben. Dazwischen, im Palmenland am Nil, lag Memphis, die Stadt, zu der diese Friedhöfe gehörten. Den Hintergrund zu Cheops, Chephren und dem Sphinx findest du im Artikel Pyramiden von Gizeh, die Epochen unter Geschichte Ägyptens.

Saqqara, Memphis und Dahschur im Überblick

Memphis war die Stadt der Lebenden, Saqqara und Dahschur waren Teile ihrer Nekropole auf dem Wüstenplateau westlich des Niltals. Die UNESCO führt sie seit 1979 gemeinsam mit Gizeh und Abusir als Welterbe „Memphis und seine Nekropole: die Pyramidenfelder von Gizeh bis Dahschur“ und zählt dort mehr als 38 Pyramiden. Anders als in Gizeh ist hier meist deutlich weniger Betrieb.

Die drei Stätten im Vergleich
OrtWas du siehstZeitbedarf etwa
SaqqaraStufenpyramide des Djoser, Pyramiden der 5. und 6. Dynastie, bemalte Beamtengräber, Serapeum, Imhotep-Museumzwei bis vier Stunden
Memphis (Mit Rahina)Freilichtmuseum mit liegendem Koloss Ramses’ II., Sphinx aus Kalzit, Funde aus dem Umfeld des Ptah-Tempelsetwa eine Stunde
DahschurKnickpyramide und Rote Pyramide des Snofru, Reste von Pyramiden des Mittleren Reichsein bis zwei Stunden
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Von der Mastaba zur glatten Pyramide: wie der Pyramidenbau begann

Die Könige und Großen der Frühzeit (ca. 3100 bis 2686 v. Chr.) ließen sich in Mastabas bestatten, flachen, rechteckigen Grabbauten aus Lehmziegeln über einem Schacht. Was danach kam, lässt sich zwischen Saqqara und Dahschur fast wie in einem Lehrbuch verfolgen:

  1. Stufenpyramide des Djoser in Saqqara (3. Dynastie): sechs aufeinandergesetzte Stufen aus Stein, laut UNESCO die erste Pyramide und der erste monumentale Steinbau überhaupt.
  2. Meidum (Beginn der 4. Dynastie): Snofru begann hier eine Stufenpyramide und erweiterte sie. Zur glatten Pyramide ummantelt wurde sie laut Ministerium erst nach den Bauten in Dahschur; ältere Forschung schrieb sie seinem Vorgänger Huni zu.
  3. Knickpyramide in Dahschur: der erste Versuch, von Anfang an glatt zu bauen. Auf halber Höhe musste der Winkel verringert werden.
  4. Rote Pyramide in Dahschur: die erste vollendete glatte Pyramide, flacher und stabiler.
  5. Gizeh: Snofrus Sohn Cheops nutzte die Erfahrung für die größte Pyramide des Landes.

Danach wurden die Pyramiden kleiner. Die Könige der 5. und 6. Dynastie bauten wieder in Saqqara und Abusir, mit schwächerem Kern, dafür ab Unas mit beschrifteten Grabkammern. Im Mittleren Reich kehrten Herrscher wie Sesostris III. und Amenemhat III. nach Dahschur zurück, bauten aber mit Lehmziegeln unter einer Steinhülle. Ohne Verkleidung sind diese Pyramiden heute zu Hügeln zerfallen.

Saqqara: Stufenpyramide, Beamtengräber und Pyramidentexte

Saqqara liegt laut Ministerium etwa 40 Kilometer südwestlich von Kairo und war über Jahrtausende Friedhof. Der Name geht wahrscheinlich auf Sokar zurück, den Totengott dieser Nekropole.

Die Stufenpyramide des Djoser und Imhotep

Djoser regierte etwa von 2667 bis 2648 v. Chr. Seine Pyramide ist rund 60 Meter hoch und steht über einem 28 Meter tiefen Grabschacht. Sie entstand in mehreren Bauphasen aus einer quadratischen Mastaba, die erweitert und aufgestockt wurde. Um sie herum liegt ein ummauerter Bezirk mit Höfen, Kapellen und Scheinbauten, die nach gängiger Deutung ältere Bauten aus Holz, Schilf und Ziegeln in Stein nachahmen, darunter der Hof für das Sed-Fest, das Erneuerungsfest des Königtums. Nach einer Restaurierung ab 2006 ist die Pyramide seit März 2020 wieder von innen zugänglich, mit restaurierten Gängen und dem Sarkophag in der Grabkammer.

Als Baumeister gilt Imhotep. Sein Name und Titel wie Siegelbewahrer des Königs und Vorsteher der Bildhauer stehen auf dem Sockel einer Statue des Djoser. Dass er die Pyramide entworfen hat, sagt keine Inschrift ausdrücklich, seine Ämter passen aber dazu. Spätere Generationen verehrten ihn als Weisen und Heiler, in der Spätzeit galt er als Sohn des Gottes Ptah.

Mastabas der Beamten: Alltag an den Wänden

Besonders sehenswert sind die Gräber hoher Beamter des Alten Reichs. Anders als die Königsgräber im Tal der Könige zeigen sie das Leben, das der Verstorbene im Jenseits fortsetzen wollte: Viehherden, Fischfang, Handwerker, Opfergaben. Am bekanntesten ist die Mastaba des Mereruka, Wesir und Schwiegersohn von König Teti (ca. 2345 bis 2323 v. Chr.). Laut Ministerium hat sie rund 30 Räume. Zu sehen sind etwa die Jagd auf Flusspferde, gemästete Tiere, darunter ungewöhnlicherweise Hyänen, und eine einzigartige Darstellung der drei Jahreszeiten. In einer Nische tritt eine lebensgroße Statue Mererukas aus der Scheintür. Weitere bekannte Gräber gehören Ti und Ptahhotep; welche gerade offen sind, wechselt.

Die Unas-Pyramide und die Pyramidentexte

Von außen ist die Pyramide des Unas, des letzten Königs der 5. Dynastie (ca. 2375 bis 2345 v. Chr.), ein unscheinbarer Schutthügel. Innen enthält sie laut Ministerium die älteste beschriftete Grabkammer einer Pyramide: die Pyramidentexte, Sprüche, die den König auf seinem Weg ins Jenseits schützen sollten. Spätere Könige wie Teti übernahmen die Idee. Vom einst verzierten Aufweg ist ein Stück erhalten. Ob die Kammer gerade zugänglich ist, klärst du vor Ort. Wie man die Texte liest, erklärt der Artikel über Hieroglyphen.

Serapeum: die Gräber der Apis-Stiere

Unter dem Wüstenboden liegen lange, aus dem Fels gehauene Galerien, in denen die Apis-Stiere bestattet wurden. Ein Apis galt als lebendige Erscheinungsform des Ptah, es gab immer nur einen. Er lebte im Tempel von Memphis und wurde nach seinem Tod mumifiziert und in einem Sarkophag beigesetzt. Laut Ministerium wurde die Anlage von der Zeit Amenhoteps III. bis in die Ptolemäerzeit genutzt; Chaemwaset und Merenptah, Söhne Ramses’ II., stifteten als Hohepriester des Ptah Bestattungen.

Auguste Mariette legte das Serapeum zwischen 1851 und 1854 frei. In der großen Galerie reihen sich 24 Grabkammern mit Granitsarkophagen. Nach einer Restaurierung, bei der einsturzgefährdete Gewölbe gesichert wurden, ist die Anlage seit 2012 wieder offen. Mehr über Tiermumien steht unter Mumien und Jenseitsvorstellungen.

Imhotep-Museum und laufende Forschung

Am Eingang zeigt das Imhotep-Museum in sechs Sälen Funde aus Saqqara, darunter ein nachgebautes Grab mit Mumie und Sarg, und erinnert an den Architekten Jean-Philippe Lauer, der jahrzehntelang am Djoser-Bezirk arbeitete. Gegraben wird bis heute: Im Januar 2025 stellte ein Team um Philippe Collombert von der Universität Genf das bemalte Grab des Tetinebefou vor, eines Arztes am Königshof, vermutlich unter Pepi II. am Ende der 6. Dynastie.

Memphis: Was von der alten Hauptstadt geblieben ist

Memphis lag beim heutigen Dorf Mit Rahina südlich von Kairo, wo sich das Niltal zum Delta öffnet. Die Überlieferung schreibt die Gründung dem sagenhaften ersten König Menes zu. Im Alten Reich war die Stadt Hauptstadt und blieb danach über lange Zeit Verwaltungszentrum. Viel ist nicht zu sehen: Die Lehmziegelbauten sind vergangen, der Nil hat seinen Lauf verschoben, und wo genau der große Tempel des Stadtgottes stand, ist umstritten. Mehr über ihn und den Namen der Stadt im Porträt Ptah: Schöpfergott von Memphis.

Besucher kommen vor allem in das kleine Freilichtmuseum. Sein Mittelpunkt ist ein Koloss Ramses’ II. aus Kalkstein, rund 10 Meter lang, den Giovanni Battista Caviglia 1820 am Südtor des Ptah-Tempels fand. Füße und Sockel sind abgebrochen, deshalb liegt er auf dem Rücken in einem Schutzbau, den du von einer Galerie aus betrachtest. Im Garten stehen ein großer Sphinx aus Kalzit-Alabaster, Statuen und Bauteile. Im Bereich des früheren Ptah-Bezirks liegen außerdem Reste der Anlage, in der die Apis-Stiere einbalsamiert wurden; ob du sie besichtigen kannst, klärst du vor Ort. Aus Memphis stammt auch der rund elf Meter hohe Granitkoloss Ramses’ II. in der Eingangshalle des Grand Egyptian Museum. Mehr zu diesem König unter Pharaonen Ägyptens.

Dahschur: Knickpyramide und Rote Pyramide des Snofru

Dahschur war der südliche Teil der Nekropole von Memphis. Snofru, erster König der 4. Dynastie (ca. 2613 bis 2589 v. Chr.) und Vater des Cheops, ließ hier zwei große Pyramiden bauen.

Die Knickpyramide begann laut Ministerium mit einer Neigung von etwa 55 Grad, die wegen der Last der Blöcke und daraus folgender Instabilität auf etwa 43 Grad verringert wurde. An ihren Flanken ist noch ein Teil der glatten Kalksteinverkleidung zu sehen. Ungewöhnlich sind die zwei Eingänge im Norden und hoch an der Westseite, die zu getrennten Kammern mit Kraggewölben führen. Im Juli 2019 wurden die Knickpyramide und ihre kleine Nebenpyramide erstmals seit 1965 wieder für Besucher geöffnet.

Weiter nördlich entstand die Rote Pyramide, gleich mit dem flacheren Winkel. Nach Angaben des Ministeriums ist sie die drittgrößte Pyramide Ägyptens nach Cheops und Chephren. Ihren Namen hat sie vom rötlichen Kern, ursprünglich war sie mit weißem Kalkstein aus Tura verkleidet. Die Bauzeit schätzt das Ministerium auf rund zehn Jahre. Vom Nordeingang führt ein Gang von etwa einem Meter Höhe und Breite hinab zu zwei Kammern mit hohen Kraggewölben und weiter zur Grabkammer. Den langen Weg legst du gebückt zurück, unten ist die Luft stickig. Etwas abseits steht die stark verwitterte Schwarze Pyramide Amenemhats III. (ca. 1831 bis 1786 v. Chr.) mit ihrem Lehmziegelkern.

Mythen und Irrtümer rund um Saqqara und Dahschur

  • „Imhotep war ein verfluchter Hohepriester“: Das ist eine Erfindung des Kinos. Der historische Imhotep war ein hoher Beamter, dessen Ruf als Weiser über Jahrtausende wuchs.
  • „Die Sarkophage im Serapeum können keine Menschen gefertigt haben“: Die Kammern gehören zu einem über Jahrhunderte genutzten, durch Inschriften gut belegten Bestattungsplatz für Stiere. Schwere Granitblöcke bearbeiteten ägyptische Werkstätten auch andernorts.
  • „Die Knickpyramide war ein Fehlschlag“: Gescheitert ist der ursprüngliche Plan, nicht das Bauwerk. Die Pyramide wurde vollendet und steht bis heute.
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Besuch ab Kairo: Route, Zeitbedarf und Anfahrt

Memphis, Saqqara und Dahschur passen gut an einen Tag. Weil die Stätten mehrere Kilometer auseinanderliegen und kaum öffentlicher Verkehr hinführt, brauchst du ein Fahrzeug für den ganzen Tag, etwa einen Fahrer über deine Unterkunft oder eine gebuchte Tour. Leg vorher schriftlich fest, welche Stätten angefahren werden und dass keine Verkaufsstopps in Teppich-, Papyrus- oder Parfümläden geplant sind. Mehr dazu unter Taxi und Transfer und Abzocke in Ägypten.

Eine sinnvolle Reihenfolge: früh nach Saqqara, dann Memphis als kurzer Halt, am Nachmittag Dahschur. Gizeh am selben Tag ist zu viel, plane dafür einen eigenen Tag ein, Tipps auf der Seite Gizeh. Schatten gibt es kaum. Die Station am Flughafen Kairo misst im langjährigen Mittel (WMO 1991 bis 2020) im Januar Tageshöchstwerte von 18,9 °C, im Mai 32,2 °C, im Juli 35,0 °C und im Oktober noch 30,0 °C. Alle Monate zeigt Wetter in Kairo und Gizeh. Im Ramadan, 2027 voraussichtlich ab dem 8. Februar, gelten oft kürzere Öffnungszeiten (Ramadan und Feiertage).

Wenn dir Ritte auf Kamelen oder Pferden angeboten werden: Wir empfehlen keine Tierritte. Kairo und Gizeh stehen nicht in der Gebietsliste der Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts, das Amt rät aber landesweit zu besonderer Vorsicht, mehr unter Reisewarnungen und Sicherheit.

Eintritt und Öffnungszeiten in Saqqara, Memphis und Dahschur

Die Preise für Saqqara und Dahschur stammen von den Ortsseiten des Ministeriums für Tourismus und Altertümer auf egymonuments.gov.eg, für Memphis aus der Preisliste des Ministeriums vom November 2024 (Stand: Oktober 2026). Saqqara ist laut Ortsseite täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Andere Angaben des Ministeriums nennen 17 Uhr, die Kasse schließt aber laut Seite des Imhotep-Museums um 16 Uhr. Sei also spätestens um 16 Uhr am Schalter. Memphis und Dahschur sind täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet.

Eintritt für ausländische Besucher, Stand: Oktober 2026
TicketErwachseneStudierende
Saqqara, Gelände mit Imhotep-Museum, 8 bis 16 Uhr600 EGP300 EGP
Stufenpyramide des Djoser innen (zusätzlich)280 EGP140 EGP
Südgrab im Djoser-Bezirk (zusätzlich)300 EGP150 EGP
Serapeum (zusätzlich)340 EGP170 EGP
Mastaba des Mereruka (zusätzlich)200 EGP100 EGP
Beamtengräber und Gräber des Neuen Reichs (zusätzlich)400 EGP200 EGP
Kombiticket Saqqara1.400 EGP700 EGP
Memphis (Mit Rahina), 8 bis 17 Uhr200 EGP100 EGP
Dahschur, 8 bis 17 Uhr200 EGP100 EGP

Das Kombiticket umfasst laut Ortsseite Gelände, Imhotep-Museum, Beamtengräber, Gräber des Neuen Reichs und die Gräber des Mereruka und des Mehu, nicht aber Serapeum und Djoser-Innenraum. Die ältere Preisliste vom November 2024 nennt für ein Ticket aller Gräber noch 1.000 EGP, einzelne Unterseiten für Serapeum und Mereruka niedrigere Beträge. Maßgeblich sind die Ortsseiten, den Endpreis bestätigt die Kasse. Für Auto oder Taxi kommen in Saqqara 25 EGP dazu. Ob Innenbesuche in Dahschur im Ticket enthalten sind, nennt das Ministerium nicht. Tipps zu Bargeld und kleinen Scheinen für Trinkgeld stehen unter Geld und Bezahlen.

  • Früh starten, damit Saqqara vor der Mittagshitze und vor dem Kassenschluss erledigt ist.
  • Wasser, Kopfbedeckung und feste Schuhe für Sand, Geröll und steile Gänge mitnehmen.
  • In Grabkammern nichts anfassen und ohne Blitz fotografieren.
  • Mit Platzangst, Knie- oder Kreislaufproblemen die engen Gänge der Pyramiden auslassen.

Wie du den Tag in eine längere Reise einbaust, steht unter Ägypten-Rundreise planen, weitere Themen im Bereich Kultur und Geschichte.

Häufige Fragen

Ich habe nur einen Tag für Pyramiden: Gizeh oder Saqqara?

Beim ersten Ägyptenbesuch fällt die Wahl meist auf Gizeh, weil dort die größten Bauwerke und der Sphinx stehen und das Grand Egyptian Museum nebenan liegt. Saqqara und Dahschur lohnen sich, wenn dich die Entwicklung der Pyramiden interessiert, du bemalte Gräber sehen willst oder Gizeh schon kennst. Wer zwei Tage hat, macht beides. Praktisches zu Gizeh steht auf der Seite Gizeh: Pyramiden, Sphinx und praktische Besuchstipps.

Schaffe ich Gizeh, Saqqara und Dahschur an einem Tag?

Theoretisch ja, sinnvoll ist es selten. Jede Stätte braucht Zeit, dazwischen liegen Fahrten, und mittags wird es auf dem offenen Gelände heiß. Besser ist ein Tag für Gizeh mit dem Museum und ein zweiter für Memphis, Saqqara und Dahschur.

Kann ich in die Pyramiden von Saqqara und Dahschur hineingehen?

In mehrere schon. Die Stufenpyramide des Djoser hat ein eigenes Zusatzticket, in Dahschur ist die Rote Pyramide über ihren Nordeingang zugänglich, und die Knickpyramide wurde 2019 erstmals seit 1965 wieder für Besucher geöffnet. Welche Innenräume gerade offen sind und was im Ticket enthalten ist, erfährst du an der Kasse. Die Gänge sind eng, steil und niedrig.

War Imhotep wirklich der Baumeister der Stufenpyramide?

Wahrscheinlich, ausdrücklich belegt ist es nicht. Sein Name und seine Titel stehen auf dem Sockel einer Statue des Djoser, und seine Ämter hatten mit Bau und Bildhauerei zu tun. Dass er die Pyramide entworfen hat, sagen erst spätere Überlieferungen. Mit dem Bösewicht aus Mumienfilmen hat der historische Imhotep nichts zu tun.

Gibt es weitere Pyramiden in der Nähe?

Ja. Zwischen Gizeh und Saqqara liegt Abusir mit Pyramiden der 5. Dynastie, weiter südlich die Pyramide von Meidum, die meist Snofru zugeschrieben wird. Für Meidum nennt die Preisliste des Ministeriums vom November 2024 einen Eintritt von 150 EGP für ausländische Erwachsene. Ob Abusir gerade regulär zugänglich ist, solltest du vorab bei der Antikenverwaltung oder vor Ort erfragen.

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Quellen und Stand

Stand: Oktober 2026. Angaben zu Preisen, Öffnungszeiten und Regeln können sich ändern. Prüfe sie vor der Reise bei der jeweiligen Stelle.

  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): Saqqara (Beschreibung, Öffnungszeiten, Eintritt) (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): Dahshur (Beschreibung, Öffnungszeiten, Eintritt) (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): The Bent Pyramid (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): The Red Pyramid (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): Serapeum (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): Tomb of Mereruka (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): Pyramid of Unas (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): Imhotep Museum (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): The Pyramid of Meidum (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Global Egyptian Museum (ICOM/CIPEG): Step Pyramid of Djoser (Glossar) (globalegyptianmuseum.org, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities: Ticket prices for visiting Archaeological sites and Museums (Stand 05.11.2024) (mota.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • UNESCO World Heritage Centre: Memphis and its Necropolis: the Pyramid Fields from Giza to Dahshur (whc.unesco.org, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Digital Egypt, University College London: Memphis: background (ucl.ac.uk, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • American Research Center in Egypt: Imhotep: A Sage between Fiction and Reality (arce.org, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Al Jazeera: Egypt reopens its oldest pyramid after 14-year restoration (05.03.2020) (aljazeera.com, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ahram Online: The Apis tombs at Saqqara Necropolis back on Egypt's tourist map (english.ahram.org.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • News On 6: Egypt opens 2 of its oldest pyramids for 1st time since 1960s (Associated Press, Juli 2019) (newson6.com, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ahram Online: Ramses the Great welcomes visitors (Koloss aus Mit Rahina im GEM) (english.ahram.org.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Smithsonian Institution, Eliot Elisofon Photographic Archives: Alabaster Sphinx among the remains of the enclosure of Ptah, Mit Rahina (Archivfoto 1965 mit Beschreibung) (si.edu, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ancient World Magazine: A colossal statue of Ramesses II at Memphis (ancientworldmagazine.com, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Archaeology Magazine (Archaeological Institute of America): Tomb of Pharaoh’s Physician Explored in Saqqara (09.01.2025) (archaeology.org, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Auswärtiges Amt: Ägypten: Reise- und Sicherheitshinweise (auswaertiges-amt.de, geprüft am 21. Oktober 2026)

Über den Autor: Oliver Misch

Herausgeber von AEGYPT

Oliver kennt Ägypten von vielen Reisen und Ausflügen, vor allem rund um das Rote Meer. Für AEGYPT recherchiert er jede Seite anhand amtlicher und fachlicher Quellen und nennt sie offen. Mehr über Oliver · So arbeiten wir

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