Karnak liegt am Nordrand des heutigen Luxor, am Ostufer vom Nil. Die alten Ägypter nannten den Ort laut Antikenministerium Ipet-sut, „der auserwählteste der Orte“. Hier stand das Haupthaus des Gottes Amun, und weil fast jeder König des Neuen Reichs hier bauen ließ, gilt Karnak als größter Tempelbezirk Ägyptens. Seit 1979 gehört er zum UNESCO-Welterbe „Antikes Theben mit seinen Nekropolen“. Wie du Karnak mit dem Westufer und dem Luxor-Tempel kombinierst, steht im Reiseziel Luxor.

Drei Bezirke und zwei Achsen: der Aufbau von Karnak

Karnak wurde nie nach einem Gesamtplan errichtet. Der Bezirk wuchs, indem jeder Bauherr etwas vor, neben oder hinter das Bestehende setzte. Ein paar Grundlinien helfen bei der Orientierung.

  • Amun-Bezirk: der große, ummauerte Kern in der Mitte, mit dem Haupttempel des Amun-Re, dem Säulensaal, den Obelisken, dem heiligen See, dem Tempel des Mondgottes Chons und einem Freilichtmuseum.
  • Mut-Bezirk: im Süden, für Amuns Gemahlin Mut, mit einem hufeisenförmigen heiligen See. Er braucht ein eigenes Ticket.
  • Month-Bezirk: im Norden, für den Kriegsgott Month, der in Theben schon vor Amun wichtig war.
  • Östlich des Amun-Bezirks lagen außerdem die Aton-Tempel Echnatons, von denen vor Ort kaum etwas zu sehen ist.

Der Amun-Tempel hat zwei Achsen. Die Hauptachse läuft von Westen nach Osten, vom Nil durch sechs Tortürme bis zum Festtempel Thutmosis’ III. Eine zweite Achse zweigt nach Süden ab, mit vier weiteren Pylonen in Richtung Mut-Bezirk und Luxor-Tempel. Pylone sind die mächtigen Torbauten mit zwei Türmen, die nach gängiger Deutung den Horizont darstellen, zwischen dessen Bergen die Sonne aufgeht.

Gut zu wissen

Die Nummern der Pylone stammen von der modernen Forschung und zählen von außen nach innen bzw. von Norden nach Süden. Mit dem Alter haben sie nichts zu tun: Der erste Pylon am Eingang ist einer der jüngsten Bauten, der siebte stammt von Thutmosis III., der zweite von Haremhab.

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Rundgang durch den Amun-Bezirk: vom Eingang zum heiligen See

Widdersphingen und erster Pylon

Vor dem Eingang liegen nach Angaben des Projekts Digital Karnak 40 Widdersphingen, weitere 52 stehen im ersten Hof. Gemeißelt wurden die Widder des Amun schon im Neuen Reich, später mehrfach versetzt und neu beschriftet. Dahinter ragt der erste Pylon auf: 113 Meter breit, der Südturm gut 31 Meter hoch. Fertig wurde er nie. Angelegt hat ihn Nektanebos I. in der 30. Dynastie, im 4. Jahrhundert v. Chr., zusammen mit der großen Lehmziegelmauer um den Bezirk. Auf der Hofseite siehst du noch Reste der Lehmziegelrampen, über die die Bauleute die Steinblöcke nach oben brachten.

Erster Hof: Spuren libyscher und kuschitischer Könige

Im ersten Hof, angelegt in der Dritten Zwischenzeit, steht eine einzelne, rund 21 Meter hohe Säule. Sie gehörte zu einem Kiosk mit ursprünglich zehn Säulen, den der aus Kusch stammende König Taharqa (690 bis 664 v. Chr.) errichten ließ. Wozu er diente, ist nicht geklärt. In der Südostecke des Hofs liegt das Bubastidentor. Dort ließ Scheschonq I. im 10. Jahrhundert v. Chr. seinen Feldzug nach Palästina festhalten: Der König erschlägt Feinde, Amun führt ihm Gefangene an Stricken zu, und 156 Namensringe nennen Orte, die er besiegt haben will.

Der große Säulensaal

Hinter dem zweiten Pylon beginnt der berühmteste Teil von Karnak. Der Säulensaal ist 103 Meter breit und 52 Meter tief, 134 Säulen in Form von Papyrusstängeln trugen einst das Dach. Die zwölf mittleren mit offenen Blütenkapitellen sind rund 21 Meter hoch, ihre Kapitelle haben 5,4 Meter Durchmesser. Die übrigen 122 Säulen mit geschlossenen Knospen messen etwa 15 Meter. Weil das Mittelschiff höher ist, fiel Licht durch steinerne Fenstergitter in den Saal; einige sind noch zu sehen.

Gebaut hat den Saal Sethos I. (um 1290 v. Chr.), der auch einen großen Teil der Reliefs in erhabener Technik fertigstellte. Sein Sohn Ramses II. vollendete die Dekoration, aus Zeitgründen meist in versenktem Relief, und ließ dabei auch Namen seines Vaters überarbeiten. Wie stabil das alles ist, zeigte der 3. Oktober 1899: Damals stürzten im Nordteil elf Säulen ein, weil salziges Grundwasser die Fundamente zersetzt hatte. Der französische Archäologe Georges Legrain ließ sie in den Jahren danach wieder aufrichten.

Hieroglyphen und Reliefs auf Tempelsäulen in Luxor
Hieroglyphen und Reliefs auf Tempelsäulen in Luxor

Die Obelisken der Hatschepsut

Zwei große Obelisken stehen noch in Karnak. Der höhere gehört Hatschepsut (etwa 1473 bis 1458 v. Chr.) und misst knapp 30 Meter. Er steht in einer Halle zwischen viertem und fünftem Pylon, aus rosa Granit gehauen; laut Inschrift entstand er für das Regierungsjubiläum der Königin in ihrem 16. Jahr. Sein Gegenstück ist umgestürzt, die Spitze liegt heute in der Nähe des heiligen Sees. Später wurden die Sockel der Obelisken mit Mauerwerk umbaut. Lange galt das als Werk Thutmosis’ III. gegen das Andenken der Königin; eine neuere Analyse hält es für möglich, dass Hatschepsut das selbst veranlasst hat. Der zweite stehende Obelisk hinter dem dritten Pylon ist gut 21 Meter hoch und stammt von ihrem Vater Thutmosis I.; laut University of Memphis ist er der letzte von ursprünglich vier vor dem vierten Pylon. Wie ein Obelisk aus dem Fels gelöst wurde, zeigt der unvollendete Obelisk in Assuan.

Mittleres-Reich-Hof und Festtempel Thutmosis’ III.

Hinter dem sechsten Pylon öffnet sich ein großer, fast leerer Platz. Hier stand der Kalksteintempel Sesostris’ I. aus dem Mittleren Reich, etwa 38 mal 38 Meter groß. Erhalten sind nur Türschwellen aus Granit und ein Altar aus Kalzit. Dahinter folgt das Achmenu, der Festtempel Thutmosis’ III. (etwa 1479 bis 1425 v. Chr.), begonnen in seinem 23. Regierungsjahr. Die Säulen der großen Halle ahmen Zeltstangen nach, eine sehr ungewöhnliche Form. In einem Nebenraum, oft „botanischer Garten“ genannt, zeigen Reliefs fremde Pflanzen und Tiere, die der König auf einem Feldzug gesehen haben soll.

Der heilige See

Südlich davon liegt der heilige See, 128 Meter lang und 83 Meter breit, ebenfalls von Thutmosis III. angelegt. Auf ihm fuhren bei Festen die Barken der Götter, und nach Angaben von Digital Karnak hielt man hier auch die Gänse des Amun, das zweite heilige Tier des Gottes. Die Priester reinigten sich hier vor dem Dienst.

Südachse, Chons-Tempel, Mut- und Month-Bezirk

Vom Hof vor dem siebten Pylon führt die Südachse über den achten, neunten und zehnten Pylon aus dem Bezirk hinaus. Genau dort stieß Georges Legrain 1903 auf ein riesiges Versteck: In griechisch-römischer Zeit hatten Priester ausgediente Statuen aus Stein und Metall in einer Grube vergraben. Die Datenbank des Französischen Instituts IFAO zu dieser „Cachette“ verzeichnet mehr als 1.200 Einträge, die meisten Stücke kamen ins Ägyptische Museum in Kairo.

In der Südwestecke des Amun-Bezirks steht der Tempel des Chons, des Sohnes von Amun und Mut. Ramses III. (etwa 1184 bis 1153 v. Chr.) hat ihn begonnen, spätere Könige und Hohepriester des Amun setzten ihre Namen dazu. Der Bau ist recht gut erhalten und zeigt kompakt, wie ein ägyptischer Tempel gegliedert ist: Pylon, Hof, Säulenhalle, Barkenraum.

Der Mut-Bezirk im Süden umfasst mehr als acht Hektar und drei größere Tempel. Typisch ist der heilige See in Hufeisenform, wie er zu Göttinnen gehört, die als „Auge des Re“ galten. Am Mut-Tempel stehen bis heute Reihen von Sitzfiguren der löwenköpfigen Sechmet, viele davon ursprünglich für den Totentempel Amenhoteps III. am Westufer gemacht. Die ersten Grabungen leiteten ab 1895 Margaret Benson und Janet Gourlay, als erste Frauen in Ägypten. Heute arbeiten hier das Brooklyn Museum und die Johns Hopkins University; sie haben viele halb versunkene Statuen geborgen und gegen das Grundwasser auf neue Sockel gestellt.

Für den kleineren Month-Bezirk im Norden nennt das Ministerium kein Ticket; ob du ihn betreten kannst, klärst du vor Ort.

Geschichte von Karnak: Bauphasen über rund zweitausend Jahre

Der erste sichere Beleg für einen Tempel des Amun in Karnak stammt laut einem Fachbeitrag der UCLA Encyclopedia of Egyptology aus der Zeit Antefs II., also aus der Ersten Zwischenzeit. Die letzten Arbeiten fallen in römische Zeit. Dazwischen liegen rund zweitausend Jahre; für den Amun-Tempel selbst spricht die Fachliteratur von mehr als 1.500 Jahren Bau, Abriss und Umbau. Die Jahreszahlen sind wie in unserer Geschichte Ägyptens ungefähr.

Wichtige Bauphasen in Karnak (Jahreszahlen ungefähr)
ZeitHerrscherWas entstand
Erste Zwischenzeit und Mittleres Reich (ca. 2100 bis 1900 v. Chr.)Antef II., Sesostris I.Erster Amun-Tempel, Kalksteintempel, Weiße Kapelle
Frühe 18. Dynastie (ca. 1500 bis 1425 v. Chr.)Thutmosis I., Hatschepsut, Thutmosis III.Obelisken, Rote Kapelle, Festtempel Achmenu, heiliger See, siebter Pylon
Späte 18. Dynastie (ca. 1390 bis 1300 v. Chr.)Amenhotep III., Echnaton, Tutanchamun, HaremhabDritter Pylon, Aton-Tempel und deren Abriss, Widderallee zum Mut-Bezirk, zweiter Pylon
19. und 20. Dynastie (ca. 1290 bis 1150 v. Chr.)Sethos I., Ramses II., Ramses III.Großer Säulensaal, Chons-Tempel
Dritte Zwischenzeit (ca. 945 bis 664 v. Chr.)Scheschonq I., TaharqaErster Hof mit Bubastidentor, Kiosk des Taharqa
30. Dynastie bis römische Zeit (ab ca. 380 v. Chr.)Nektanebos I., Ptolemäer, römische KaiserErster Pylon, Umfassungsmauer, Sphingenallee, Tore und Kapellen

Spannend wird die Geschichte dort, wo Könige die Bauten ihrer Vorgänger abtrugen. Amenhotep III. füllte seinen dritten Pylon mit den Blöcken der Weißen Kapelle Sesostris’ I. und der Roten Kapelle der Hatschepsut, einem Barkenschrein aus rotem Quarzit und schwarzem Granit. Echnaton (etwa 1352 bis 1336 v. Chr.) ließ östlich von Karnak eigene Tempel für die Sonnenscheibe Aton bauen, ehe er mit dem Hof nach Amarna zog; den Amun-Kult unterdrückte er. Haremhab riss diese Aton-Tempel wieder ab und verbaute ihre handlichen Sandsteinblöcke, die sogenannten Talatat, im zweiten, neunten und zehnten Pylon. Was als Auslöschung gemeint war, hat viele Blöcke gerettet: Die Weiße und die Rote Kapelle wurden aus dem dritten Pylon geborgen und stehen heute wieder aufgebaut im Freilichtmuseum, die Talatat der Aton-Tempel beschäftigen die Forschung bis heute. Warum Echnaton so radikal vorging und wie mächtig die Priester des Amun wurden, erklären Amun und Religion und Mythologie. Wer die Inschriften selbst lesen möchte, beginnt bei den Hieroglyphen.

Die Sphingenallee zum Luxor-Tempel

Karnak war mit dem Luxor-Tempel durch eine Prozessionsstraße verbunden, die das Ministerium mit 2,7 Kilometern angibt. Über sie zog beim Opet-Fest die Barke des Amun nach Süden, begleitet von Mut, Chons und dem König. Tutanchamun ließ den Weg zum Mut-Bezirk mit Widdersphingen säumen, deren Köpfe nach Untersuchungen ursprünglich vielleicht Echnaton und Nofretete zeigten. Nektanebos I. stellte rund 700 Sphingen mit Menschenkopf entlang der Strecke zum Luxor-Tempel auf. Lange lag die Allee unter Häusern und Straßen; nach Grabungen und Restaurierungen feierte Ägypten am 25. November 2021 ihre Wiedereröffnung. Laut Preisliste des Ministeriums vom November 2024 brauchst du für die Allee die Tickets von Karnak und Luxor-Tempel. Welche Abschnitte gerade offen sind, klärst du vor Ort, Teile siehst du schon von der Straße aus.

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Karnak-Tempel besuchen: Eintritt, Öffnungszeiten und Zeitplan

Eintritt Karnak für ausländische Besucher laut Ministerium für Tourismus und Altertümer, Stand: Oktober 2026
TicketErwachseneStudierendeÖffnungszeit
Karnak (Amun-Bezirk mit Freilichtmuseum)600 EGP300 EGPtäglich 6 bis 17 Uhr
Mut-Bezirk (Zusatzticket)200 EGP100 EGPtäglich 6 bis 17 Uhr

Abgerufen haben wir die Angaben am 21. Oktober 2026. Ein Aktualisierungsdatum nennt das Ministerium nicht, prüf die Beträge an der Kasse. Wie du dort zahlst, steht unter Geld und Bezahlen.

Für den Amun-Bezirk brauchst du mindestens zwei bis drei Stunden, mit Freilichtmuseum und Mut-Bezirk einen halben Tag. Die Hitze bestimmt den Takt: An der Wetterstation Luxor liegt das mittlere Tagesmaximum im Januar bei 22,8 °C, im Oktober bei 35,5 °C und im Juli bei 41,4 °C (WMO-Normalwerte 1991 bis 2020). Schatten bieten vor allem der Säulensaal und einige Durchgänge, die Höfe und der Weg zum See liegen in der Sonne. Zwei Varianten funktionieren gut: zur Öffnung um 6 Uhr, bevor die Busse von der Küste ankommen, oder ab etwa 14 Uhr, wenn du vormittags am Westufer warst. Monatswerte findest du unter Wetter in Luxor und Assuan. Der Rundgang oben folgt einer sinnvollen Reihenfolge; Chons-Tempel, Freilichtmuseum und Mut-Bezirk hängst du an, wenn Zeit und Kraft reichen.

  • Wasser, Kopfbedeckung und Sonnenschutz mitnehmen, mehr dazu unter Gesundheit und Reiseapotheke.
  • Kleine Scheine für Toiletten und Trinkgeld einstecken; laut Ministerium gibt es Toiletten auf dem Gelände.
  • Einen lizenzierten Guide vorher über Hotel oder Veranstalter buchen und Preis und Dauer festhalten; gerade in Karnak hilft das bei den Bauphasen.
  • Nicht unaufgeforderten Helfern folgen, die dir abgelegene Ecken oder Reliefs zeigen wollen und danach Geld verlangen. Typische Maschen erklärt Abzocke in Ägypten.
  • Nichts anfassen und nicht auf Mauern, Sockel oder umgestürzte Blöcke klettern, auch nicht für ein Foto.

Auf einer Nilkreuzfahrt gehört Karnak meist zum Programm, oft mit knappem Zeitfenster. Den Überblick über die Bauherren bieten die Pharaonen Ägyptens, für das Westufer das Tal der Könige. Weitere Themen findest du im Bereich Kultur und Geschichte.

Häufige Fragen

Wie viel Zeit brauche ich für den Karnak-Tempel?

Für den Amun-Bezirk mit Säulensaal, Obelisken und heiligem See solltest du mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. Mit dem Freilichtmuseum und dem Mut-Bezirk wird daraus ein halber Tag. Da Karnak laut Ministerium um 17 Uhr schließt, solltest du am Nachmittag spätestens gegen 14 Uhr dort sein.

Ist der Mut-Tempel im Karnak-Ticket enthalten?

Nein. Das Ministerium für Tourismus und Altertümer führt für den Mut-Bezirk ein eigenes Ticket, für ausländische Erwachsene 200 EGP, für Studierende 100 EGP (Stand: Oktober 2026). Das Freilichtmuseum im Amun-Bezirk ist dagegen im Karnak-Ticket für 600 EGP enthalten.

Was ist der Unterschied zwischen Karnak und dem Luxor-Tempel?

Karnak war der Hauptsitz des Gottes Amun, ein über Jahrhunderte gewachsener Bezirk mit vielen Tempeln. Der Luxor-Tempel knapp drei Kilometer südlich ist ein geschlossenerer Bau, vor allem aus der Zeit Amenhoteps III. und Ramses’ II., und war das Ziel des Opet-Fests. Für beide brauchst du getrennte Tickets; Preise und Zeiten des Luxor-Tempels stehen unter Luxor.

Warum stecken in den Pylonen Blöcke älterer Bauten?

Spätere Könige ließen Bauten ihrer Vorgänger abtragen und nutzten die Steine als Füllung für neue Pylone. So verschwanden die Weiße Kapelle Sesostris’ I., die Rote Kapelle der Hatschepsut und Tausende Blöcke aus Echnatons Aton-Tempeln in den Tortürmen. Für die Forschung ist das ein Glücksfall: Die Blöcke blieben geschützt und ließen sich später wieder zusammensetzen.

Wann ist die beste Uhrzeit für Karnak?

Am angenehmsten ist es zur Öffnung um 6 Uhr oder am späten Nachmittag. Im Sommer liegt das mittlere Tagesmaximum in Luxor über 41 °C, und in den offenen Höfen gibt es kaum Schatten. Am frühen Morgen hast du außerdem gute Chancen, vor den großen Ausflugsgruppen vom Roten Meer da zu sein.

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Quellen und Stand

Stand: Oktober 2026. Angaben zu Preisen, Öffnungszeiten und Regeln können sich ändern. Prüfe sie vor der Reise bei der jeweiligen Stelle.

  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): Karnak (Beschreibung, Öffnungszeiten, Eintritt) (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities (egymonuments.gov.eg): Avenue of Sphinxes reopening ceremony on 25 November 2021 (egymonuments.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • UCLA / eScholarship: Elaine A. Sullivan: Karnak: Development of the Temple of Amun-Ra (UCLA Encyclopedia of Egyptology, 2010) (escholarship.org, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • University of California, Santa Cruz (Elaine Sullivan): Digital Karnak: Feature-Archiv (1st Pylon, Hypostyle Hall, Obelisks of Wadjet Hall, Akhmenu, Sacred Lake, Aten Temples, Bubastite Portal, Taharqo Kiosk, Red Chapel, White Chapel, Khonsu Temple, 7th Pylon, Processional Ways) (digitalkarnak.ucsc.edu, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • University of Memphis: Karnak Great Hypostyle Hall Project: Architecture und Early Recording & Restoration (memphis.edu, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Institute of Egyptian Art and Archaeology, University of Memphis: Luxor: Obelisk of Thutmose I at Karnak (memphis.edu, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Ministry of Tourism and Antiquities: Ticket prices for visiting Archaeological sites and Museums (Stand 05.11.2024, u. a. Sphinx Avenue) (mota.gov.eg, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • American Research Center in Egypt: Precinct of Mut (Mut-Bezirk, Isheru, Grabungsgeschichte) (arce.org, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • Institut français d’archéologie orientale (IFAO): Cachette de Karnak (Datenbank) (ifao.egnet.net, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • UNESCO World Heritage Centre: Ancient Thebes with its Necropolis (whc.unesco.org, geprüft am 21. Oktober 2026)
  • NOAA National Centers for Environmental Information (NCEI): WMO Climatological Standard Normals 1991-2020, Station Luxor (WMO 62405) (ncei.noaa.gov, geprüft am 21. Oktober 2026)

Über den Autor: Oliver Misch

Herausgeber von AEGYPT

Oliver kennt Ägypten von vielen Reisen und Ausflügen, vor allem rund um das Rote Meer. Für AEGYPT recherchiert er jede Seite anhand amtlicher und fachlicher Quellen und nennt sie offen. Mehr über Oliver · So arbeiten wir

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